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30.08.2010

Von: HR

"Größere Stärke und Flexibilität"

... könnte nach Einschätzung von Nokia Siemens Networks-CEO Rajeev Suri der Einstieg eines Investors dem Unternehmen bescheren. Gemeinsam mit der Bestätigung von Nokia- und Siemens-Managern zu laufenden Gesprächen mit potenziellen Interessenten bestätigt die Aussage die jüngsten Spekulationen zur Zukunft von NSN.


Timo Ihamuotila, Joe Kaeser

Nokia und Siemens weiter "major shareholders"

Die "Financial Times" hatte am Wochenende in ihrer Online-Ausgabe den finnischen Nokia-CFO Timo Ihamuotila zitiert, man sei "immer bereit mit denen zu sprechen, die Ideen und Kapital in die Branche einbringen wollen." Gleichzeitig stellte er allerdings klar, Nokia und Siemens seien in jedem denkbaren Szenario "major shareholders" von NSN.

Joe Kaeser, sein deutscher Amtskollege bei Siemens, fügte dem Bericht zufolge hinzu, NSN sei nach den jüngsten Einsparprogrammen und der Übernahme von Motorolas Mobilfunknetz-Infrastruktur "attraktiver für potenzielle Investoren". Investionen aus der Private Equity-Branche könnten sich nach seiner Einschätzung positiv auf die künftige Geschäftsentwicklung auswirken.

Kein vorzeitiger Ausstieg geplant

Beide Manager wiesen gegenüber der Zeitung auf Anzeichen einer Erholung des Geschäfts von NSN hin und bestätigten ihre Absicht, den Turnround vor der Prüfung aller Optionen beim Auslaufen des Joint Ventures im Jahr 2013 zu erreichen. Außerdem betonten sie, man habe das Interesse möglicher Investoren nicht gezielt auf NSN gezogen und warnten, ein entsprechendes Geschäft sei keineswegs sicher. Die "Financial Times" spricht ohne genaue Quellenangabe von einer "Handvoll" Interessenten und wiederholt das Gerücht von einer möglichen Investition im Umfang von bis zu einer Milliarde US-Dollar.


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