22.12.2011
Von: HR
Mahnwache in München
In München haben am Mittwoch rund 600 Beschäftigte mit einer Mahnwache gegen die Kahlschlagpläne des Nokia Siemens Networks-Managements protestiert. Wie ihre KollegInnen an den anderen Standorten wissen sie nur zu gut, was auch ein aktuelles Flugblatt betont - dass noch keine konkreten Abbaudetails bekannt gegeben wurden, ist keineswegs ein Grund zur Entwarnung.

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Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
"NSN hat die offensichtlich geplante Verkündung der Abbauzahlen in Deutschland verschoben. Vermutlich kommt dieses Jahr nichts mehr. Damit sind die Abbau- und Ausgliederungspläne nicht vom Tisch - wir müssen uns auf Schlimmes vorbereiten" - so fasst das Flugblatt (siehe NSN-04-11.pdf) es zusammen.
Rege Beteiligung trotz Weihnachten
In der Münchner Martinsstraße machten trotz eines relativ kurzfristigen Aufrufs von IG Metall und Betriebsrat und der bevorstehenden Feiertage rund 600 Menschen mit ihrer Teilnahme an der Mahnwache deutlich, dass ihnen dieser Umstand sehr wohl bewusst ist. Ab fünf Minuten vor zwölf Uhr versammelten sie sich daher, um gegen den wie ein Damokles-Schwert über ihnen hängenden Abbau zu protestieren.