Versammlung mit CEO Rajeev Suri in München: Alles noch schlimmer

November 25, 2011 0 Von Jan Eggers

Versammlung mit CEO Rajeev Suri in München: Alles noch schlimmer
Auf dem gestrigen „Town Hall Meeting“ in München stellte CEO Rajeev Suri seine Pläne vor. Und seine Antworten auf die Fragen der Belegschaft malten eine noch düstere Perspektive.

Alle waren sie gekommen – die beiden Kantinen in der Münchner St.-Martin-Strass waren überfüllt, wollte doch jeder wissen, was CEO Rajeev Suri den NSN-Beschäftigten in Münchenmitteilen wollte. In seinem Brief vom Vortag an die NSN-Beschäftigten, das“mit Dankbarkeit – Rajeev“ endete, waren zwar schon die meisten Grausamkeiten bekannt, aber es „live“ vom Chef zu hören, war Anlass genug, zu Town Hall Meeting zu kommen.

Als Rajeev die Abbauzahl 17.000 in den Mund nahm, unterbrachen Buhrufe seine Rede und für einen Moment schien er erschroken zu sein.

Nach einer halben Stunde Vortrag, der im großen und ganzen nicht vil Neues enthielt,schließlich hatten die Meisten ja schon das Mail gelesen und die Videobotschaft im Intranet gesehen, wurden vonBarry French endlich Fragen zugelassen. Und gleich erste Mitarbeiter stelte fest, dass die Beschäftigten einen guten Job machten und frate provokant, ob es nicht am besten wäre, wenn der Vorstand geschlossen zurückträte. Dafür gab es großen Beifall.

Geschockt reagierten die Beschäftigten allerdings auf die Aussage von Rajeev, dss die Abbauzahl 17.000 noch nicht die möglichen und zuerwartenden Ausgliederungen und Verkäufe enthalte.

Mit Gelächter quittierten die Anwesenden, dass Jürgen Bill auf Nachfrage erklärte, dass die Abbauzahlen „Top Down“ seien und erst in den nächsten Wochen und Monaten konkretisiert werden könnten. Auch zu eine Aussage zu Gerüchten über eine mögliche Schließung des Standortes München wollte sich niemand vom Management äußern.

Von Seiten des Betriebsrats nahm Horst schön Stellung. Seine Botschaft: Wir lehnen die Pläne ab, das käme einer Zerschlgung von NSN gleich und der Betriebsrat werde zusammen mit der Belegschaft sich dagegen wehren und für eine Zukunft in Deutschalnd und am Standort München streiten.