Zahlungsdienste im Internet: Die besten Möglichkeiten, online zu bezahlen

Zahlungsdienste im Internet: Die besten Möglichkeiten, online zu bezahlen

Juni 5, 2020 Aus Von Jan Eggers

Online-Einkäufe sind mittlerweile das Normalste auf der Welt, denn sie machen unser Leben wesentlich einfacher. Allerdings gibt es unterschiedliche Methoden und sie alle haben ihre Vor- und Nachteile.

Einige Zahlungsarten sind etwas sicherer, während andere wiederum etwas bequemer sind. Ebenso unterscheiden sich die Gebühren und Haftungsbedingungen in den verschiedenen Fällen.

Zu den üblichen Online-Zahlungsmöglichkeiten gehören Kreditkarten, Debitkarten oder Zahlungsdienste wie PayPal, Google Pay und Skrill. Je nachdem kann eine dieser Möglichkeiten besser für Sie geeignet sein als eine andere.

Kreditkarten

Kreditkarten gehören zu den besten Online-Zahlungsoptionen, da der maximale Haftungsbetrag bei 150 Euro liegt, falls Sie Ihre Karte als verloren oder gestohlen melden. Aber auch wenn nur die Nummer und nicht die eigentliche Karte gestohlen wird.

Darüber hinaus bieten viele Kreditkarten Schutz vor Betrug und andere Sicherheitsmerkmale. Einige ermöglichen es ihren Karteninhabern beispielsweise, ihre Konten über eine mobile App sofort einzufrieren, während andere virtuelle Kartennummern anbieten, die für Online-Einkäufe verwendet werden können und Ihre tatsächliche Kartennummer schützen. Wenn Sie eine neue Kreditkarte kaufen, solltest Sie sich unbedingt darüber informieren, welche Arten von Sicherheitsfunktionen verfügbar sind.

Aber selbst, wenn Sie nicht wirklich haftbar sind, kann Kreditkartenbetrug ein Problem sein. Wenn Sie Ihr Guthaben für alltägliche persönliche oder geschäftliche Ausgaben verwenden, müssen Sie, während Sie auf eine neue Karte/Nummer warten, auf eine andere Weise bezahlen. Außerdem müssen Sie die Kontoinformationen für alle wiederkehrenden Rechnungen, die mit der Karte bezahlt werden, aktualisieren.

Zahlungsdienste

Zahlungsdienste von Dritten sind ebenfalls eine gute Option für Online-Einkäufe und andere Dienste wie zum Beispiel Netbet Casino. PayPal ist wohl einer der beliebtesten Dienste, aber es gibt auch andere wie Google Pay oder Skrill. Diese Dienste können zusätzliche Sicherheit bieten.

Anstatt Ihre Kreditkartennummer oder Bankkontodaten auf jeder Website anzugeben, auf der Sie einkaufen, stellen Sie sie nur dem Zahlungsdienst zur Verfügung, den Sie für Online-Einkäufe nutzen. Wenn Sie auf zahlreichen oder Ihnen unbekannten Websites einkaufen, ist es ratsam, die Anzahl der Orte zu reduzieren, an denen Hacker Ihre Informationen finden könnten.

Verwenden Sie nach Möglichkeit eine Kreditkarte zur Finanzierung von Zahlungsdiensten. Auf diese Weise können Sie, wenn es zu einem Streitfall kommt und der Zahlungsdienst nicht zu Ihren Gunsten entscheidet, die Verluste auch bei Ihrem Kreditkartenunternehmen einfordern.

Einige Zahlungsdienste bieten auch Käuferschutzfunktionen an, die Ihre Haftung verringern, wenn die Einkäufe nicht ankommen oder Sie betrogen wurden. Beispielsweise erstattet PayPal sowohl den Kaufpreis als auch die Versandkosten, wenn die falschen Artikel ankommen oder wenn diese beschädigt sind.

Debitkarten

Debitkarten bieten den Komfort von Kreditkarten und verfügen manchmal über einen vergleichbaren Haftungsschutz, aber sie ziehen Gelder direkt von Ihrem Girokonto ab – und das macht einen großen Unterschied. Selbst wenn Ihre Bank Ihnen jeden durch Betrug verlorenen Euro zurückerstattet, ist es immer noch Ihr eigenes Geld, das gestohlen wird.

Dies kann zu einem Dominoeffekt von Problemen führen, wie z.B. dem Platzen von Schecks und der Unfähigkeit, einfache Einkäufe während der Zeit zu tätigen, die für die Rückerstattung des Geldes benötigt wird.

Wenn Sie keine Möglichkeit haben eine Kreditkarte oder einen Zahlungsdienst zu nutzen, kann eine Prepaid-Karte dabei helfen, Ihr Girokonto vor Problemen zu schützen. Diese müssen nämlich erst einmal mit Geld aufgeladen werden, bevor sie benutzt werden können.

Das Gesetz über den elektronischen Geldtransfer bietet den Benutzern von Debitkarten einen ähnlichen Schutz wie den Benutzern von Kreditkarten. Allerdings ist es nicht ganz so robust. Es besteht grundsätzlich keine Haftung, wenn eine Karte als verloren oder gestohlen gemeldet wird. Allerdings kann die Haftungssumme bis zu 500 Euro betragen, wenn ein Benutzer den Verlust oder Diebstahl der Karte nicht innerhalb von zwei Tagen meldet, nachdem er von dem Verlust oder Diebstahl erfahren hat.

Bei der Eröffnung eines Girokontos ist es wichtig, sich bei der Bank oder dem Kreditinstitut über die Sicherheitsmerkmale und -richtlinien für Debitkarten zu erkundigen.